Freitag, 30. November 2001

a week like ...(Freitag 30 11 2001)

a week like ....

Hmm, mich mag kein gesamtes Gefuehl der Woche ereilen, irgendwie kann ich doch sonst immer gut eine Stimmung erriechen. Diese Woche war aber irgendwie wie Plasma, sie war heiss und doch sehr wabrig.........
.........
Schaun wer doch mal was da so alles war, vielleicht wirds mir ja dann ein wenig klarer. Montag muss ich sagen, war noch am literarischten, denn mein Besuch in diesem alten Lokal befluegelte meine Gedanken. Um gleich bei den Gedanken zu bleiben, erinnere ich mich gerne an den Dienstagabend. Ein paar Freunde machen ab und zu nen Cocktailabend bei uns in der Uni, welcher dann bis tief in die Nacht in der studentisch verwalteteten Informatiker Bar stattfindet. Cocktails fuer 5 Mark.
for(int s = 19 uhr; s < 4 uhr; s++)
{
......QtKill[CutiKill]......WhiteRussian.....LongIslandIceTea......Beer......LongIslandIceTea......... und ein LemonBaby
}
//das doch mal ne Idee, ich programmiere mein Leben in mein Tagebuch :)

Gedanken.... genau da war ich..... irgendwie war der abend mal wieder sehr enhancend, was die Stimmung mit,ohne,neben,wegen Frauen angeht. Mit Bjoern, Broetchen, Milch und co redeten wir drueber, formten unsere Gedanken und kamen dann doch schnell wieder zu unseren wildesten Theorien ueber Evolution und seine Mitstreiter. Gegen 9 fielen wir dann ins Bett und ich sah schon den Mittwoch auf mich zukommen, ein Tag an dem ich krampfhaft versucht habe, den letzten Samstag irgendwie schriftlich zu machen. Doch er verschloss sich mir, ich fand kein Anfang, kaum die richtigen Worte und beendete meinen Versuch mit der Frage nach der Berechtigung dies zu tun. Moege man mir verzeihen.
Eine Schleimspur fuehrte am Donnerstag zu ungeahnten geistigen Erguessen. Vor langer Zeit einmal wollte ich meine Aufgaben fuer die Uni machen, hatte jedoch die Fragestellungen nicht mehr parat. In so einem Fall betrete ich dann meist die Homepage der Veranstaltung und drucke sie mir aus. Nicht in diesem Fall, dem vorherbestimmten Fall. http://ivs.tu-berlin.de war sehr lieblos zusammengezimmert und enthielt nicht meine gewuenschten Seiten. In einem Wahn von Eifrigkeit bot ich mich dem Professor an, die site auf Vordermann zu bringen. Mails gingen hin und her, bis wir uns eben diesen Donnerstag trafen. Wie nannte es Franky doch noch gleich? je mehr Leute vor einem rumsitzen, desto besser. Ich fuehle mich hinterher immer etwas komisch, aber Aufzutreten macht mir einen riesigen Spass. Irgendwann werde ich dieses Gefuehl ergruenden muessen, sei es nach dem erreichen meiner Ziele, oder nach dem hohen Fall ins bodenlose.

Morgen ist Wiedersehenstreffen in Dessau, die alten Lehrer, alten Klassen. Ich seh meine Freunde von damals ziemlich oft, ob in Dresden, Leipzig, Magdeburg, Berlin oder Partys. Irgendwie mag mir ein offizielles Treffen gerade nicht angenehm sein. Ja Ja jetzt hab ich mich erwischt, versuch ich doch zu rechtfertigen, dass ich da morgen eventuell nicht hinfahre? oder ist eine "Hey, wie gehts dir, was machst du ..." Umgehungshandlung?

Naja morgen werden wir mehr wissen

Points 69

Montag, 26. November 2001

not(Hermann(Montag 26 11 2001)

not(Hermann)

Vernuenftig sprach ich mir selber zu, wie einem geaengstigten Kind, aber das Kind hoerte nicht, es lief davon, es wollte leben. Zuckend riss es mich weiter durch die Stadt, in weiten Bogen umkreiste ich meine Wohnung, stets Heimkehr im Sinn, stets sie verzoegernd. Da und dort blieb ich in einer Kneipe haengen, einen Becher lang, zwei Becher lang, dann jagte es mich weiter, im weiten Kreise um das Ziel, um das Rasiermesser, um den Tod herum. Todmuede sass ich zuweilen auf einer Bank, auf einem Brunnenrand, auf einem Prellstein, hoerte mein Herz klopfen, wischte mir den Schweiss von der Stirn, lief wieder weiter, voll toedlicher Angst, voll flackernder Sehnsucht nach Leben.
So zog es mich, spaet in der Nacht, in einer entlegenen und mir wenig bekannten Vorstadt, in ein Wirtshaus hinein.
Ich ersetze den "Tod" Hermann's immer so gerne mit Leben und fuehle mich wohl, denn dieses Wirtshaus welches, begegnete mir wie in einem temporaeren Loch, denn von den Waenden broeckelten die Anstriche und Aufschriften der letzten 100 Jahre. Die Musik war bis auf das einwirken einer russischen 2Mann Combo rein in Klaviertoenen gehalten und die Kerzen auf meinen und den Nachbartischen verbanden mich fuer einige Augenblicke miteinander............
Die Pfeife im Mund und mit langem Weis(s)en Rauschebart gab der Professor seine Meinung ueber die Doktorarbeit seines etudanten bekannt. Ein polnischer Zeitungsartikel aus dem Jahre 1919 war die Grundlage fuer eine europaische Betrachtung der damaligen Lage.............
Die Vibrations schienen zu stimmen in diesem Raum. Ich nahm einen kraeftigen Schluck Rioja, lauschte dem Rauschen der spanischen Kueste, gedachte meines Bruders auf der anderen Seite, pellte meine Kartoffel und beschmierte sie mit Quark und Leinenoel. Doch GSM-Wellen machen kein Halt vor temporaeren Gemuetlichkeiten und forderten mich auf, mich zur naechsten zu begeben.
Meine Kollegen warteten mit einem "Lachen" als Klavierton und mit Karten anstelle der 100jaehrigen Anstriche.
In diesem Sinne:
Rostig wird des Guten Schiene,
wenns Rad nicht drueber laeuft,
finster wird des Mannes Miene,
..........(euer Senf)........


Points 88

Freitag, 23. November 2001

L.E. hinterm Hugge(Freitag 23 11 2001)

L.E. hinterm Huggel

Um 8te am naechsten Morgen aufzustehen war mir dann wohl doch zu frueh, ich sprang nach getaner Arbeit gleich in den ICE zu Naddl nach Leipzig und informierte den Frühaufsteher des naechsten Morgens.(Das da was schief ging, wird sich morgen auswirken)
Hermann Hesse trieb seinen Steppenwolf hin und her durch die Wagons und nur ich konnte ihm dabei zusehen, wie er vom Elend geritten wurde.
Natuerlich war es dumm von ihm gewesen, den guten Leuten ihren Salonschmuck zu bespucken, es war dumm und unnoetig, aber er konnte und konnte nun einmal nicht anders, er konnte dies zahme, verlogene, artige Leben nicht mehr ertragen" Ein Ausweg erreichten wir im Bahnhof der Bahnhoefe, ich schlug ihn zu und begann mit Leipzig.
Frueher einmal, ich war noch jung, da besuchte ich den Sachsenstaat in klassenfahrtsathmosphaere und wir lachten ueber den nicht sichtbaren Mond und seine Sterne. Heute, eine Weltz spaeter, traf ich den Mond und sein Gefolge, doch es fehlte uns der Wein in Flaschen, bzw. die nicht strafbare Moeglichkeit ihn nach 9 Uhr zu erwerben. Nichts ist unmoeglich und wir kamen klimpernd in die medizinische Runde unserer Gastgeberin. Einen Geburtstag gab es zu feiern und Oli, Patrick´, Naddl und icht tauchten ein in Gespraeche, Gelaechter und Getraenke und machten die Party erst so richtig nett :-)
Die Beglueckung der Sinne wollte kein Ende nehmen, ja Sie wurde immer aesthetischer, denn 3 Junge Maenner frierten bei 3 Grad in Unterhose im Hausflur und rauchten. Jaja diese Nichtraucher :-)

Und morgen gehts dann erst richtig los, mit dem verspaetetem SMS, den 3 Schritten in die entgegengesetzte Richtung und einer trashy, freaky, rousy, crowdy Party. Also wir sehen uns hier wieder in 2 Stunden auf der Couch, OK?

Points 92

Donnerstag, 22. November 2001

Grosse Weltpolitik am P(Donnerstag 22 11 2001)

Grosse Weltpolitik am PC

Vor 10 Jahren kam ein PC-Spiel mit dem Namen Civilization auf den Markt, heute nun gibt es den 3ten Teil dieses Strategiespieles und er fesselt mich noch genau wie damals.
Ich war heute, als Russe :-), auf einem Kontinent zwischen den expansionistischen Chinesen im Norden und den Industriegrossmaechten Deutschland und Amerika im Sueden eingeklemmt. Mit meinen Freunden den Chinesen hatte ich keine Probleme, wir tauschten wissenschaftliche Errungenschaften aus und ich schmierte Mao Zucker um den Mund. Die netten Deutschen, in Vertretung von Fuerst Bismarck waren mir auch ganz sympathisch.
Es bleibt noch einer Uebrig, olle Abe Lincoln und seine Amis, sie hatten nichts anderes zu tun, als sich in meine Sachen einzumischen. Dem noch nicht genug, Abe fragte einfach ob ich nicht Gold fuer ihn habe.......hmmm..... Naja netter versuch dacht ich mir und lehnte seine Forderung freundlich ab.
Oh Oh, das haett ich nicht tun sollen, denn er erklaerte mir und meiner friedvollen Zivilisation den Krieg. Ich verlor eine Einheit nach der anderen und als dann eine meiner Staedte (mit Namens Kabul :-) zur McDonalds Geisel wurde, packte mich die Wut. ich reiste 100 Jahre in die Vergangenheit (abgespeichert und geladen) und versuchte alles Richtig zu machen. Schon bald musste ich jedoch mit bedauern feststellen, dass unser lieber Ammi Krieg als Konzept der Expansion benutzt und sich nicht an Verhandlungen haelt.

Ich speicherte immer wieder ab, verteidigte meine Stellungen und schmiss auch meine Kriegsmaschinerie an. Natuerlich nicht mit dem Hintergedanken meinen pseudoFreund Abe zu vernichten, ich wollte ihm einfach nur die Sinnlosigkeit seiner Angriffe vorfuehren. Ich traf mich immer wieder zu Verhandlungen mit ihm, doch er wollte unverschaemt viel Geld und Güter fuer den Frieden haben. 200 Jahre vergingen, ich entwickelte eine Guerillataktik von den Bergen aus und legte jede seiner Einheiten aufs Kreuz. Langsam fing er an seine Forderungen zu minimieren doch wehe dem ich bot ihm ein Frieden gegen Frieden Vertrag an, dann erhoehte er beim naechsten mal seine Forderungen. Kraenke niemals einen Ammi in seiner Ehre :-)

Weitere 100 Jahre vergingen und amerikanisches Blut floss noch und noecher, bis er einen bedingungslosen Frieden beider Seiten akzeptierte.

Es war zwar nur ein Spiel, aber man merkt doch wie nah der PC an der Realitaet dran ist, nur dass es leider andersrum laeuft :-(

Points 68

Mittwoch, 21. November 2001

Durchmarsch(Mittwoch 21 11 2001)

Durchmarsch,

War wohl jenes Wort, welche ausgeschrien mir heute am meisten zusetzte.
Jupps richtig gehoert, es war ein netter Zockerabend mit den Jungs. Die Linde, ein Dauerbrenner bei den Jungs (seit 1982 Stammgaeste :-) bot uns den Unterschlupf, fuer Beleidigungen und Beleidigte, Grand's, Bockrunden und Ramsch. Alles in allem ein gelungener Abend mit nur 2 verlorenen Biersen.

So halb 4 isses und das Bild sagt doch alles :-)


Points 74

Dienstag, 20. November 2001

Auf einem Auge blind(Dienstag 20 11 2001)

Auf einem Auge blind,

Nachdem gestern der Tag nach meinem TaBuEintrag in der Nacht erst so richtig anfing, blieb heute wenig Zeit fuer Arbeit oder Uni. Die Zeit die mir blieb verbrachte ich im Bett, welches mir viele Traeume bescherte.
Ich baute akribisch einen Staudamm in einem Auto, und verbrachte stundenlang in einem kleinem Hausboot, welches in einem Garten lag. Komischerweise hatte ich erweiterten Zugang zu den Ereignissen am Freitag, welche ich in die Umgebung des Bootes adaptierte...........Mann Mann Mann, da muss was passieren, sonst geistert sie weiter in meinem Kopf herum.

Warum auf einem Auge blind? Ja das wuerd ich auch gern wissen, denn als ich zum ersten mal heute vor der Kiste sass, verabschiedete sich (nicht zum ersten Mal) mein rechtes Auge. Es bleibt starr, die Pupillen sind gross und ich sehe einen verdammten Farbschleier durch das Auge. Sonst passiert mir sowas nur in erheblichen Stresssituationen, doch ich war war frei von allem............
Nach ein paar Minuten geschlossenen Augen ist dann alles wieder wie vorher. Ich werd das mal beobachten und keine Sorge, ich geh zum Arzt, wenn es nochmal passiert.

P.S. Sorry Okko, aber es ist uns echt zu mathematisch

Points 78

Montag, 19. November 2001

19.11.206(Montag 19 11 2001)

19.11.2060

Die Luft ist definitiv anders, Staub wirbelt auf bei jeder Bewegung und die leicht rötliche Sonne ist fast nur noch an den Strahlen in dieser schmutzigen Sosse erkennbar. Ein paar Gestalten huschen vorbei, *zwusch*, und erreichen gehetzt einen grossen Komplex aus Glas und Kunststoff. Noch einmal schauen sie ueber ihre Schultern.....Mein Atem wird langsamer...ich stell mir vor ich waer nicht da......*luftanhalt*..........

Puhh sie haben mich nicht bemerkt. Ich greife in meine Hose und ziehe lange blonde Haare aus ihr hervor, verdammt ich bin im falschen Film. Ein weiteres mal greife ich hinein und erhalte diesmal ein rundes Display, gespickt mit Knöpfen, die unbedingt gedrueckt werden möchten. Mich jiepert es danach meine Finger auf sie zu legen, doch meine altherbekannte Zeitverzoegerung bei einfachen Wahlen hindert mich es zu schaffen, bevor ich meine Beine in Bewegung setze um zum verdammten Kubus zu rennen.


LAUF!!!!!!!! verdammt Lauf Lischke
Ich werde schneller und schneller, die Welt um mich herum geraet aus dem Vorbeistroemenden hinein in einen Strudel....... Angst? Nein die habe ich nicht, ich weiss was kommt, ihr nicht.

Es ist der eine Knopf, der mich weiterbringt denn auf ihm ist eine Pyramide verzeichnet. Aus dem Bauch heraus assoziere ich sie mit der Umkehrung eines Strudels und schon bevor ich ihn gedrueckt habe gibt es diesen riesen grünen "Blubb" und ich schlage mit dem Kopf gegen einer der verdammten Türen.
Eine grosse Macht scheint in diesem verdammten Ding zu sein, es wabert und lodert in ihm so sehr, dass ich weiss, hier bin ich richtig.

Ich habe meine Mission und ich werde sie hier und jetzt erfuellen. Weitere Knöpfe, blitzschnelle Bewegungen und ich bin drin. Die Hoehle der Macht des Einzelnen umgibt mich und mir wird schlecht denke ich zurueck, als alles begann. Ich werde gelockt, fast verfuehrt, doch einmal im meinem Leben kann ich wiederstehen, ich ergreife die unverschaemte Macht des kleinen Mannes, hechte in die Mitte des Raumes und zerstoere die Zukunft.

Points 71

Sonntag, 18. November 2001

Es muss sein(Sonntag 18 11 2001)

Es muss sein,

13 Monate habe ich es nicht fuer nötig gehalten mich mir selbst zu beschreiben. Viel ist passiert doch ich hoffe darauf in Zukunft zurueckzukommen.
Die Zweite Staffel meines Lebens beginnt schon fast im Zeitalter meiner jungen Professionalitaet.
Gerade kommt mir nochmal der Gedanke von oben, was hatte ich als Ausgleich in der Zeit meiner Tagebuechlichen Abstinenz?............Ich glaub es waren die tiefen, heiteren, spannenden und erleuchtenden Gespraeche mit Bjoern.


Heute erlebte ich viele Momente des einfachen Freudensausbruch, gezeigt durch ein grundloses Laecheln meines Gesichtes....... was bewegte Mich dazu, waerend ich toter Mann im Wellenbecken spielte dies zu tun?
Im Becken war es etwas materialistisches, ich sah das logo vodafones ueber einen Spiegel von der Strassenwerbung, es blitzte kurz, und ich hatte das aktuelle Projekt mit denen im Kopf, welch Runde Sache. Das Zweite war die gesamte Situation auf und nach Steves Party am Freitag. Ich schlief lang und brach mit Auflaufform und Zutaten auf Richtung dem all2monatigen Kochabend mit Ulli. Es ist schoen anzusehen, welch nette Freundschaft aus der Bekanntheit und Partyverbundenheit zu ihr enstanden ist. Der Ofen oeffnete sich und uns erreichte der Dunst von Kartoffelecken mit gefuellter Aubergine und Kaesesauce.
Noch ein video auf die alten Zeiten und schon standen wir am Geburtstagsgeschenke Counter, der Wein&Alkoholhandlung. Flaeschen hier, Flaeschen da, eine fuer die Fahrt und los.............>>>die Musik geht an, die Spannung steigt----->>>> Die Wohnung war gross, ja um nich zu sagen schnieke, ein Raum, ein Tisch, ein Raum, eine Couch, ein Raum ein Schrank........... nette Komolitonen betraten die Buehne,, nach 3 Jahren kannten wir uns jetzt alle schon so gut,, wir tranken und erinnerten uns an alte Partys....."warst du auf der Party?".
Ich bewunderte Ulli, wie offen sie auf diese Party mit fast wildfremden Menschen gekommen ist. Ich fuehlte mich nett unterhalten und uebermittelte dieses Gefuehl auch den anderen. Hatte ich diesmal meine Freundin zu Hause gelassen?, ich errinerte mich an an ein SMS und war mir sicher, du bist hier heute ganz solo.
Auf einmal betrat der Urheber der Nachricht die Küche und es knisterte bei allen, ich habe keine Ahnung was diese Frau unter einer Horde Männer so knistrig macht, sie tut es einfach. Die Runde ging rum und meine Wangen bekamen eine seichten roten Kussmundigen Schleier aus Lippenstift. Ich hatte das Gefuehl, dass ihre Brauen heute hart gezogen waren, ja es strahlte etwas aus, auf das ich mir gern was reimen moechte.
Die Party fing sich an zu drehen, Minuten, ob waren es stunden, egal.....ich muss wohl einen Tropfen Wein auf ihrer Schulter vergossen haben, der nicht von selber trocknen wollte. Doch meine Zunge machte alles nur noch schlimmer......biss sie? biss ich? no plan......Es machte einen Heidenspass und Andi musste mir dann auch noch total die Gehirnwindungen verdrehen. Wir landeten später auf einem Stuhl, nich das es mir unbehagte, doch im nachhienein frage ich mich, warum vor dieser Audience, all den Komolitonen? Gehört das wirklich zu einer Party dazu? Und warum ist der Lischie so suess, das er unten auf dem Stuhl sitzt?
Entspannter wurde es dann bei Alex, zu dem wir allemann in den Morgenstunden wechselten. Gespraeche machten die Runde und ich hatte das Gefuehl, man versteht sich. . . . Der Morgen ging zu Ende, ein Taxi meiner Lieblingsbauart (alter E-Benz mit runden Vorderlampen) . . brachte uns nach Friedrichshain, Sie ins Bett zu ihrem Freund und mich traf der Schlag, als ich nach einer Stunde Schlaf zu Bjoerns Umzug geweckt wurde...................:-)


Points 81