Donnerstag, 22. November 2001

Grosse Weltpolitik am P(Donnerstag 22 11 2001)

Grosse Weltpolitik am PC

Vor 10 Jahren kam ein PC-Spiel mit dem Namen Civilization auf den Markt, heute nun gibt es den 3ten Teil dieses Strategiespieles und er fesselt mich noch genau wie damals.
Ich war heute, als Russe :-), auf einem Kontinent zwischen den expansionistischen Chinesen im Norden und den Industriegrossmaechten Deutschland und Amerika im Sueden eingeklemmt. Mit meinen Freunden den Chinesen hatte ich keine Probleme, wir tauschten wissenschaftliche Errungenschaften aus und ich schmierte Mao Zucker um den Mund. Die netten Deutschen, in Vertretung von Fuerst Bismarck waren mir auch ganz sympathisch.
Es bleibt noch einer Uebrig, olle Abe Lincoln und seine Amis, sie hatten nichts anderes zu tun, als sich in meine Sachen einzumischen. Dem noch nicht genug, Abe fragte einfach ob ich nicht Gold fuer ihn habe.......hmmm..... Naja netter versuch dacht ich mir und lehnte seine Forderung freundlich ab.
Oh Oh, das haett ich nicht tun sollen, denn er erklaerte mir und meiner friedvollen Zivilisation den Krieg. Ich verlor eine Einheit nach der anderen und als dann eine meiner Staedte (mit Namens Kabul :-) zur McDonalds Geisel wurde, packte mich die Wut. ich reiste 100 Jahre in die Vergangenheit (abgespeichert und geladen) und versuchte alles Richtig zu machen. Schon bald musste ich jedoch mit bedauern feststellen, dass unser lieber Ammi Krieg als Konzept der Expansion benutzt und sich nicht an Verhandlungen haelt.

Ich speicherte immer wieder ab, verteidigte meine Stellungen und schmiss auch meine Kriegsmaschinerie an. Natuerlich nicht mit dem Hintergedanken meinen pseudoFreund Abe zu vernichten, ich wollte ihm einfach nur die Sinnlosigkeit seiner Angriffe vorfuehren. Ich traf mich immer wieder zu Verhandlungen mit ihm, doch er wollte unverschaemt viel Geld und Güter fuer den Frieden haben. 200 Jahre vergingen, ich entwickelte eine Guerillataktik von den Bergen aus und legte jede seiner Einheiten aufs Kreuz. Langsam fing er an seine Forderungen zu minimieren doch wehe dem ich bot ihm ein Frieden gegen Frieden Vertrag an, dann erhoehte er beim naechsten mal seine Forderungen. Kraenke niemals einen Ammi in seiner Ehre :-)

Weitere 100 Jahre vergingen und amerikanisches Blut floss noch und noecher, bis er einen bedingungslosen Frieden beider Seiten akzeptierte.

Es war zwar nur ein Spiel, aber man merkt doch wie nah der PC an der Realitaet dran ist, nur dass es leider andersrum laeuft :-(

Points 68
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