Dienstag, 21. September 1999

Dienstag 21 9 1999

Eigentlich mag ich es ja nicht in meinem Tagebuch ueber die virtuelle Welt des Internets zu schreiben, heute jedoch mach ich mal eine Ausnahme. Dort oben kann oder konnte man immer diese Wellenbrechergrafik sehen, einem Webring, der zur Zeit 31 onlineTagebuecher beinhaltet. 1996 und/oder 1997, mensch ich weiss das nicht mehr;) war ich schonmal Mitglied in diesem Webring, der damals erheblich weniger Mitglieder hatte. Da dachte ich mir, da kannst du dich ja mit deinem neuen onlineTagebuch mal wieder anmelden. Gesagt getan, jedoch ruehrte sich nichts, ein mail hinterher, eine zweite Anmeldung, noch ein mail und noch ne Anmeldung. Hier muss ich dann aber auch sagen, dass das letzte mail sehr unfreundlich war.
Heute dann nach 50 Tagen bekam ich Antwort, dass ich nicht aufgenommen werde. Das verstand ich, nach dem letzten mail, aber dass man mir sagte, dass ich "generell eine frauenfeindliche, oder besser, verächtliche Art" habe, dass verletzte mich dann doch sehr. Vielleicht schmerzt es deshalb so sehr, weil es die erste negative Meinung zu meinem Tagebuch war.
Jetzt habe ich noch kurz das Beduerfniss, etwas ueber meine "veraechtliche Art" zu sagen. Klar es kann schon sein, wenn man sich bestimmte Textstellen heraussucht, dass das so wirkt. Nehmen wir einfach mal den Freitag 10.9.1999. Dort liest man schmutzige :) Dinge wie:
leckere Spanierinen umworben uns. Haende hier, Eiswuerfel da, nur wie bei allen Spaniern war das Englisch sehr brockig. Liebe wollten sie auch nicht machen, oder besser gesagt sie waren ziemlich blau.Wir suchten weiter, liessen uns betatschen, liessen uns Finger in den Mund stecken und tranken Wodka pur.
Das ist nicht die feine Art mit Frauen umzugehen oder so ueber sie zu schrieben, ganz zu schweigen deren Art mich zu betatschen. Aber schrieb ich nicht vorher, dass eine Eröterung mit Axel zum vorschein brachte, dass wir so ziemlich brave jungs sonst sind. Ich kenne viele, bei denen laeuft das nur so und da haben wir uns gesagt, was die koennen, koennen wir ja auch mal probieren. Gut ich haette das alles rosiger beschreiben koennen, aber ich wollte die Situation halt genauso wiedergeben, wie sie auf mich wirkte.


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